Klimt Atelier Bilder Verein
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Jährliche Mitgliederversammlungen

Die 34. ordentliche Mitgliederversammlung fand am 17. Mai 2016 im Bezirksmuseum Hietzing statt.

Die 33. ordentliche Mitgliederversammlung fand am 16. April 2015 statt.

IN MEMORIAM Helmut Buschhausen

Dr.phil. Helmut Buschhausen, geboren 7. April 1937 - gestorben am 1. Juli 2014, war Univ.-Prof. an der Universität Wien.
Er hat den Klimtverein 1998/99 mitgegründet und war von Anfang an wesentliches, aktives Beiratsmitglied.
Er hat - auch mit seiner Frau Dr. Heide - die Geschichte um Gustav Klimts letztes Atelier aufgearbeitet und in Wort und Schrift publiziert.
Dr. Eva-Maria Höhle, Hofrätin i.R. des Bundesdenkmalamts, hat in einer Trauerrede bei der Einäscherung sein Leben kurz gewürdigt.
Wir bleiben in Dankbarkeit zurück und werden ihn gut erinnern.

IN MEMORIAM Susanne Becker

Susanne Becker, seit 1998 aktiv und ab 2000 federführend bemüht und mitverantwortlich für die Wiederherstellung von Gustav Klimts letztem Atelier, ist am 16. April 2014 verstorben. Viele Jahre war sie Vorstandsmitglied des Klimt Vereins, die letzten Jahre Mitglied im Beirat, als Kuratorin. Hier wollen wir zwei Abschiede formulieren, die sehr persönlich ausfallen, aber doch im Namen des Vorstands und der Mitglieder an Susanne Becker erinnern.

Veranstaltungen 2014

Einladung zur Local Award Ceremony

Um die Verleihung des Europa Nostra Awards 2014 zu würdigen, lädt der Klimt-Verein am Sonntag, den 28. 9. 2014 von 10-18 Uhr in die Klimt Villa ein.
Dieses Datum ist gleichzeitig der "Tag des Denkmals".
Siehe dazu auch die offiziellen Einladungen:

Klimt Verein erhält Auszeichnung

Europa Nostra

Winner of an EU Prize for Cultural Heritage /
Europa Nostra Awards 2014

Klimt Atelier öffentlich zugänglich

Gustav Klimts letztes Atelier in Hietzing (Feldmühlgasse 11, 1130 Wien) ist seit der Eröffnung am 30. September 2012, "Tag des Denkmals" für Besucher als "museum in progress" zugänglich. Details und Öffnungszeiten: www.klimtvilla.at

Wiederherstellung des Gartens

Herr Ökonomierat Prof. Ing. Herbert Eipeldauer, Seniorchef des Garten- und Landschaftsbauunternehmens Ing. Eipeldauer, langjähriges Vereinsmitglied, unterstützt nach Absprache mit allen zuständigen Stellen die Bemühungen des Vereins, Klimts bunten, blühenden Garten zum Teil wiederherzustellen:

  • "Klimt Rose", der Original-Rosenbusch aus der Zeit des Künstlers wird zu einem Beet vergrößert,
  • div. Pflanzen und Stauden werden ab Herbst 2013 südseitig gepflanzt.

Neuer Flächenwidmungs- und Bebauungsplan lt. Beschluss im Wiener Gemeinderat, 24. März 2014

Lt. Beschluss im Wiener Gemeinderat am 24. März 2014 wurde dem Wunsch der Petition gemäß auf der Klimt Liegenschaft, Feldmühlgasse 11, die Grünfläche unverändert beibehalten.

Die Eil-Petition „Für KLIMT VILLA den 1999 geschaffenen Freiraum, d.h. Gartenwidmung, belassen!“ wurde von Dr. Georg Becker am 31. Dez. 2013 eingebracht und von drei Vereinen unterstützt, Klimt Verein, Österr. Gesellschaft für Denkmal- und Ortsbildpflege und Initiative Denkmalschutz. Lt. "Petitionsplattform" auf www.wien.gv.at/petition/online gab es ca. 1.675 Unterschriften.

Hier der beschlossene neue Flächenwidmungs- und Bebauungsplan, er zeigt die Klimt Villa - von freier Gartenfläche umgeben - sowie die Baufläche für einen Flachbau W II (im Nordwesten) sowie die Baufläche für die beiden Wohnhäuser aus 1911/12, Feldmühlgasse 13 und 15, W II.

Am 10. April 2014 wurde dieser neue Plan kundgemacht, abrufbar online: http://www.wien.gv.at/flaechenwidmung/public/

Für den Flachbau gibt es die besondere Bebauungsbestimmung „nur für soziale und kulturelle Zwecke“.

Veranstaltungen 2013

32. ordentliche Mitgliederversammlung

Dienstag, 25. März 2014, 18.15 Uhr
Bezirksmuseum Hietzing, Am Platz 2, 1130 Wien

 

Veranstaltungen des Vereins 2013

Donnerstag, 25. Juni 2013, 19.00 Uhr

"Salonstunde" Gustav Klimt mit allen fünf Sinnen mit Michaela Schlögl und Wilhelm Sinkovicz

Donnerstag, 18. April 2013, 18:00 Uhr
31. ordentliche Mitgliederversammlung
im Bezirksmuseum Hietzing, anschließend
Vortrag von Dr. phil. Margareta Vyoral-Tschapka, langjährige Mitarbeiterin des Bundesdenkmalamtes: "Gustav Klimt: Entwürfe zum Ausstellungsgebäude der Wiener Secession"

Atelier Präsentationen des Klimt Vereins, 2000 bis 2007

Erste Präsentation 20. Sept. 2000 - 7. Jan. 2001

Siehe Gästebücher; über 4.600 Besucher, Ausstellungsfläche besteht aus einem Raum, Klimts "Werkstatt".

Zweite Präsentation 6. April 2001 - April 2005

Siehe Gästebücher, viel internationales Publikum; räumliche Erweiterung der Atelierausstellung - Raum der Modelle und Empfangszimmer - und inhaltliche Erweiterung um "Ostasiatisches bei Klimt".

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Zwei "Pionier-Ausstellungen" des Klimt Vereins: GUSTAV KLIMT - LETZTES ATELIER 1911-1918
ERSTE PRÄSENTATION, 2000/2001 und ZWEITE PRÄSENTATION, 2001 bis 2005

Visuelle Arbeitsgrundlagen für die Gestaltung der 1. Präsentation (September 2000 bis Jänner 2001), die einen (kargen) Atelierraum zeigte, sowie für die 2. Präsentation (April 2001 bis April 2005), waren je ein historisches Foto von Klimts Werkstatt und Empfangszimmer (Moritz Nähr, Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek).

EMPFANGSZIMMER mit Möbeln von Josef Hoffmann, Teppich "Glockenblume" von Backhausen:

Das Moritz Nähr-Foto des Raumes zeigt einen Bildausschnitt des Empfangszimmers. Zwei im Bild nicht sichtbare südseitige Fenster werfen einen Lichtschein auf den Boden. Der Raum scheint vor langer Zeit einmal ausgemalt worden zu sein. Ein Tisch und zwei Stühle sind zu sehen, die sich vor einem großen schwarzen Kasten befinden. Auf dem Tisch liegen Zeichnungen. Der Raum ist mit einem gemusterten Teppich ausgelegt. Hinter Glastüren des Kastens befinden sich asiatische und afrikanische Kunstgegenstände und Bücher aus Gustav Klimts Besitz. Ein großes chinesisches Bild befindet sich an der Wand. Es wird von zwölf japanischen Holzschnitten umgeben. Der Rest des Raumes ist nicht sichtbar. Egon Schiele berichtet von einer japanischen Rüstung (in Privatbesitz erhalten).

GESTALTUNG
Das Originalfoto wurde vergrößert und als Fotomontage im Raum aufgestellt. Der Teppich - Entwurf "Glockenblume" von Josef Hoffmann, Originalrapport 88/48 cm - wurde in einem speziellen fototechnischen Verfahren nachgebildet und in Vinyl ausgeführt. Firma Joh. Backhausen & Söhne stellte für die Präsentation ein nachgewebtes Teppichstück zur Verfügung. Einige Titel der Bücher über chinesische und japanische Kunst- und Kulturgeschichte, die Klimt im Kasten aufbewahrte - die er in seiner Korrespondenz ausdrücklich erwähnte - konnten auf dem internationalen Buchmarkt angekauft und ausgestellt werden. Die Dokumentation von Christian M. Nebehay, 1969, enthält eine Liste der Bücher, die Klimt im Atelier hatte.

Ein Nebenraum, in dem sich die Modelle aufhielten, zeigte skizzenhaft Klimts Beschäftigung mit anderen Kulturen, vor allem Japonismus bei Klimt.

"OSTASIATISCHES BEI KLIMT"
In den letzten Vorzeichnungen für das unvollendete Bild "Die Braut" (1917/18) entwickelte Gustav Klimt einen Mädchenkopf zu einer japanischen NO-Maske. Eine solche befand sich im seinem Nachlass. Professor Koichi KOSHI, der in Wien studiert hatte, veröffentlichte 1996 die Studie "Japanisches bei Klimt". Darin erwähnt er den Maler OHTA Kijiro, der 1913 Klimt in der Feldmühlgasse besuchte. Über diesen Besuch veröffentlichte Ohta einen Artikel in der angesehenen japanischen Kunstfachzeitschrift "Bijutsu-Shinpo", Tokio 1914. Der Klimt Verein übersetzte und kommentierte diesen Artikel (siehe PUBLIKATION, OHTA). Als weitere Quellen dienten Alice Strobl, "Zeichnungen 1912 - 1918", Band 3; Oskar Münsterberg, "Japans Kunst" 1909 u. a.

Gestaltung:
Susanne Becker und Mag. Peter Weinhäupl

Assistenz:
Dr. Veronika Birke, Dr. Isabella Grass, Markus Landerer, Kiyoko Rasinger, Mag. Brigitte Sautner-Feeg, Fritz Sitek u. a.

Dritte Präsentation Mai 2005 - Juni 2007

in Kooperation mit Leopold Museum Privatstiftung, mit Unterstützung durch Österreichische Kulturvereinigung u. a. Diese Atelierausstellung des Klimt Vereins, ambitionierter und deutlich professioneller gestaltet als zuvor, wurde auch von Gruppen mit Reiseführern, von Besuchern aus der ganzen Welt - vor allem aus Japan, USA, England, Frankreich und Italien - und von zahlreichen Event-Organisatoren begeistert aufgenommen; siehe Gästebücher.

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GUSTAV KLIMT - LETZTES ATELIER 1911-1918
DRITTE PRÄSENTATION, Mai 2005 bis Juni 2007

Das letzte Erscheinungsbild des Klimt Ateliers, die 3. Präsentation seit der Wiederentdeckung von Atelier und Garten, Adresse Feldmühlgasse 11, im Sommer 1998, nahm das über Jahre hinweg gesammelte Wissen und Material des Vereins Gedenkstätte Gustav Klimt auf und verwandelte die beiden früheren Gestaltungen durch Ausstellungsdesign und Technik in ein anschauliches "auratisches" Ganzes für nationale und internationale Besucher. Dies gelang dank einer Kooperation mit dem Leopold Museum anlässlich der Ausstellung "Die nackte Wahrheit. Klimt, Schiele, Kokoschka und andere Skandale", die auch das letzte Atelier von Gustav Klimt thematisierte; es war Klimts idealer Rückzugsort nach den Skandalen um seine Kunst.

Die bisher bestehenden, zugänglichen Räume des Ateliers wurden nur wenig verändert, da sich die Präsentation der Objekte, Fotos und Archivalien in "Werkstattraum", "Modellzimmer" und "Empfangszimmer" gut bewährt hatte. Neu waren elf Schautafeln, großformatige, an den Wänden der Räume positionierte Texte, deutsch und englisch, mit entsprechendem Bild- und Archivmaterial, zu elf Themen:

  • Tafeln im Werkstattraum zeigten Klimts Umzug in die Feldmühlgasse und dazu das bekannte Foto seines Ateliers, aufgenommen von Moritz Nähr (siehe Zitate "Nichts sollte weggenommen werden", "Der Atelierraum").
  • Tafeln im ehemaligen Modellzimmer informierten über Klimts Adressen für Ateliers und Wohnungen, über die Baugeschichte des Ateliers in Hietzing und über biographische und künstlerische Eckdaten ("Ateliers und Wohnungen", "Eine kurze Baugeschichte", "Lebensdaten", "Anmerkungen zu Klimts künstlerischer Entwicklung").
  • Der nächste Raum, hier befand sich auch der ehemalige Eingang für Modelle, war speziell Klimts Modellen und Lebensmenschen gewidmet sowie dem Besuch des japanischen Malers Ohta bei Klimt ("Lebensmenschen um Klimt", "Klimts Modelle", "Ostasiatisches bei Klimt").
  • Im Empfangszimmer zeigte eine große Fotomontage die zeitgenössische Raumsituation (Foto von Moritz Nähr, 1917/18). Die Text-Bild-Tafel informierte über die Einrichtung des Ateliers, Klimts Kunstsammlung und seine Bibliothek ("Das Empfangszimmer").
  • Beim ursprünglichen Eingang ins Atelier - südseitig, durch die neobarocke Überbauung 1923 zum Hintereingang umfunktioniert, dokumentierte eine Tafel den weitläufigen Garten zu Klimts Zeiten ("Der Garten").

Diese dritte Klimt Atelier-Präsentation des Klimt Vereins wurde anlässlich der Ausstellungseröffnung im Leopold Museum Mitte Mai 2005 und mit der Buchpräsentation Kijiro Ohta im Juni 2005 gefeiert; Publikum und Presse reagierten in jeder Hinsicht positiv und in deklarierter Unterstützung für die damaligen Ziele des Klimt Vereins: "Klimts Atelier und Garten" - Anerkennung als kulturelles Erbe von europäischem und internationalem Rang.

Gestaltung:
Susanne Becker, Markus Landerer, Mag. Sandra Tretter

Graphik:
Mag. Rita Berger

Übersetzung:
Mag. Rebecca Law

Elf Themen zu Klimt und Klimts Atelier, Feldmühlgasse, deutsch, englisch, mit Abbildungen:

Im Rahmen der 3. Atelierpräsentation, Mai 2005 bis Juni 2007, hat der Klimt Verein elf Schautafeln, deutsch und englisch mit Abbildungen, anfertigen lassen. Bei Interesse siehe englische Fassung der homepage, für folgende elf Themen:

Der Atelierraum/The Studio, Das Empfangszimmer/The Reception Room, "Nichts sollte weggenommen werden..."/"Nothing should be removed..", Der Garten/The Garden, Ateliers und Wohnungen/Studios and Homes, Eine kurze Baugeschichte/A brief History of the Building, Anmerkungen zu Klimts künstlerischer Entwicklung/Observations on Klimt's Development as an Artist, Klimts Modelle/Klimt's Models, Lebensmenschen um Klimt/People in Klimt's Life, Ostasiatisches bei Klimt/Klimt and East Asian Art, Lebensdaten/Biography.

Siehe Über uns, Meilensteine der Vereinsgeschichte

www.diamonddogs.cc